Einblick in die Manufaktur

HANDARBEIT

Jedes Schmuckstück von IsabelleFa ist ein Unikat, das in unserer Manufaktur in exklusiver Handarbeit angefertigt wird. Dies erfolgt in vielen einzelnen Arbeitsschritten, die Zeit, Kraft, Erfahrung und Feingefühl in Anspruch nehmen.

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LEGIEREN

Den Grundstein für ein perfektes Ergebnis legen die richtigen „Zutaten“ – denn Gold ist längst nicht gleich Gold. Bei uns wird das Rohmaterial komplett in den eigenen Werkstätten geschmolzen und mit anderen Edelmetallen verbunden. Jahrhundertealtes Wissen und hauseigene Goldlegierungen sind das Geheimrezept für die hervorragenden Materialeigenschaften der Schmuckstücke. Darüberhinaus haben sich unsere eigenen Goldfarben zum charakterstarken Markenzeichen entwickelt. Dazu zählt beispielsweise „RougeRoyal“, ein elegantes und warm strahlendes Rotgold. In unserer Manufaktur verwenden wir ausschließlich recyceltes Gold aus zertifizierter Quelle.

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WALZEN

Zum Teil 100 Jahre alte Walzen, Pressen und Zugbänke bändigen nun die entstandenen Goldbarren. Für viele ist es kaum vorstellbar mit welch gewaltiger Kraft wir unsere Stücke schmieden. Durch dieses Handwerk wird das Gold extrem verdichtet — alte Techniken, mit denen eine perfekte Oberflächenbeschaffenheit und ein außergewöhnlicher Tiefenglanz erreicht wird.

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ZIEHEN

Sind die Gold- und Platinbleche gewalzt und verdichtet, werden sie zugeschnitten und in Rohrform gezogen. Ein kritischer Schritt, denn hier kommt es darauf an, dass die Fuge möglichst unsichtbar, also haarfein ist. Dank einer riesigen Sammlung alter Zieheisen und Ziehsteine können wir auch hier auf traditionelle Goldschmiedekunst zurückgreifen, um moderne Schmuckstücke zu kreieren.

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QUALITÄT DIE MAN FÜHLT

Während durch industrielle Verfahren heute nur noch dünne Materialstärken üblich sind, wird die Basis für ein Schmuckstück bei IsabelleFa durch Zug- und Walztechniken erarbeitet. So werden wesentlich solidere Materialstärken erreicht, was das Schmuckstück viel weniger anfällig für Tragespuren macht und ihm ein angenehmes Gewicht verleiht.

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HAND.WERK.KUNST

Ein Schmuckstück von IsabelleFa verlangt enorme Kraft und viel Fingerspitzengefühl. Hals- und Armreife werden zunächst durch reine Muskelkraft in die grobe Form gebogen. Anschließend beginnt die Feinjustierung: Mit kräftigen und gezielten Hammerschlägen bekommt jeder Reif die individuelle Passform seiner Trägerin — maßgeschmiedet nach Kundenwunsch.

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GLÜHEN

Für viele Menschen ist es kaum vorstellbar, welchen enormen Kräften und Temperaturen wir unsere Schmuckstücke während ihrer Entstehung aussetzen. Ein Halsreif zum Beispiel wird bei bis zu 1000 Grad Celsius über eine lange Zeit durchgeglüht — um ihn zu entspannen.

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WICKELN

Der Schritt vom Edelmetallrohr zur Öse erfordert ebenso viel Geschick wie Muskelkraft. Das zuvor in Form gezogene Rohr oder Scharnier wird über eine Spindel gewickelt, die die spätere Form der Kettenglieder bestimmt.

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SÄGEN UND EINHÄNGEN

Mit einer haarfeinen Säge wird nun die Wicklung geöffnet. Was beim ersten Blick einfach aussieht, entpuppt sich schnell als ein aufwendiger Arbeitsschritt, beispielsweise wenn eine lange, dünne Kette mit mehreren hundert Ösen gefertigt wird.

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LÖTEN

Anschließend wird manuell Öse für Öse ineinander gehängt, zusammengefügt und verlötet. Eine besondere Technik des erfahrenen Maîtres Chaînistes (frz. Kettenmeister) sorgt dafür, dass die Kette in sich perfekt gerade verläuft und sich nicht verdreht.

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RICHTEN

Das weiß jede Schmuckträgerin: Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied – deshalb wird jede einzelne Kette von IsabelleFa einem „Stresstest“ unterzogen. Nach diesem liegt die Kette geschmeidig am Körper an.

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PANZERN

Insbesondere beim Panzern, dem Verdrehen und Richten der Ketten, trifft die pure Muskelkraft von teilweise zwei Goldschmieden gleichzeitig auf die Glieder einer Kette. Dieser handwerklichen Arbeit zuzuschauen, ist ein echtes Erlebnis.

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VERSÄUBERN

Beim Versäubern sind Geduld und Sorgfalt gefragt. Bei unseren Spezialisten kommt auch noch Erfindergeist hinzu. Denn um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, haben wir für diesen Arbeitsschritt unsere eigenen Hilfsmittel entwickelt. In aufwendiger Handarbeit wird jede einzelne Öse von innen und außen geschmirgelt. Je glatter das Kettenglied und die Lotstellen sind, desto länger ist die Lebensdauer der Kette. Schließlich soll am Ende jede Kette durch ihre Qualität und Schönheit, eine weiche Haptik und nicht zuletzt durch einen warmen, vollen Klang bestechen.

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VERSCHLUSS

Selbst die funktionalen Elemente unserer Schmuckstücke werden einzeln und von Hand hergestellt. So werden auch die Schließen passend zu jedem Schmuckstück entwickelt und gefertigt. Hier sind unser hoher Anspruch an jedes noch so kleine Detail sowie unsere Kompromisslosigkeit und Perfektion bei der Fertigung sehr gut erkennbar. Hören Sie ruhig einmal ganz bewusst hin mit welchem Ton ein Hals- oder Armreif von IsabelleFa schließt.

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DIAMANT PAVÉ

Die in den Verschlüssen oder einzelnen Kettengliedern gefassten Diamanten veredeln ein jedes Schmuckstück. Bei dieser Feinarbeit wird von den Fassern besonderes Know-how verlangt. Denn die Brillanten müssen nicht nur optisch harmonieren, sie müssen auch perfekt in den Schmuck eingearbeitet werden. Diamant Pavé werden deshalb unter dem Mikroskop gefasst. Mit dieser Technik erzielen unsere Spezialisten deutliche Qualitätsverbesserungen: Kein Korn darf hervorstehen.

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EIN MARKENZEICHEN

Der einzeln gefasste Brillant ist ein Markenzeichen von IsabelleFa. Man findet ihn im Verschluss einer Kette oder auch versteckt in der Innenseite eines Rings.

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DER FLAKON

Bevor das Schmuckstück die Manufaktur verlässt, erhält es sein Gütesiegel: die IsabelleFa Punze in Form eines Flakons. Dieses unverkennbare Merkmal, das auf einen von Isabelle Mössner selbst entworfenen und gefertigten Parfümflakon zurückgeht, vollendet ein Meisterwerk und unterstreicht dessen Einzigartigkeit. Die Punze ist ein Zeichen der hohen Qualität, der Exklusivität und Wertschätzung der Goldschmiedekunst. Gleichzeitig steht das Signet für das Versprechen, dass es das Schmuckstück so kein zweites Mal gibt und es in reiner Handarbeit und aus den edelsten Materialien geschaffen wurde.

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POLITUR VON HAND

Mit unzähligen Polierbürsten, feinen Lederriemchen und Pasten wird die anfangs matte Oberfläche auf feinsten Hochglanz poliert. An dieser Stelle der Fertigung werden nochmal alle Vorzüge der traditionellen Zug- und Walztechniken deutlich, durch die Gold und Platin extrem verdichtet werden. Nur dadurch ist der typische und absolut faszinierende Glanz möglich. Jeder Millimeter eines Arm- oder Halsreifs und jede einzelne Kettenöse wird nicht nur außen, sondern auch innen ausgezogen und feinpoliert. Zeitaufwendige Arbeitsschritte von Hand die sich lohnen: Mit maschineller Politur lässt sich ein solcher Hochglanz niemals erreichen.

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